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Kühlschrank, Klimaanlage, Tiefkühltruhe – für uns sind dies heutzutage alltägliche Dinge, über die wir uns keine Gedanken mehr machen. Wie wurden aber früher Lebensmittel gekühlt?

1. Eiskeller und Eishäuser

Die Funktion der Eiskeller und die verschiedenen Bauweisen sind das Thema des ersten Kapitels. Die Lagerung von Eis zu Kühlzwecken war in Deutschland bis zum frühen 19. Jahrhundert ein Privileg des Adels und der wohlhabenden Grundbesitzer. Später entwickelten sich die Eiskeller zu kleinen Zweckbauten. Metzgereien, Molkereien, Gasthäuser, Hotels und andere Betriebe benötigten das Eis zur Kühlung. Krankenhäuser nutzten es auch für therapeutische Zwecke. Ein weiterer Verwendungszweck des Eises war die Kühlung von Leichen.

1.1 Eiskeller Domäne Dahlem

1.2 Bauliche Anforderungen

1.3 Betrieb

1.4 Eiskellerbauarten

1.4.2 Eisgrube

1.4.3 Eismiete

1.4.4 Eiskeller

1.4.5 Eishaus aus Holz

1.4.6 Eishaus aus Stein

1.5 Berliner Lebensmittelversorgung

1.6 Molkereien

1.7 Friedhöfe und Anatomiegebäude

1.8 Fledermausquartier

2. Brauereikeller

Das zweit Kapitel beschreibt die Besonderheiten der Brauereikeller. Noch heute beeindrucken deren gewaltigen Gär- und Lagerkeller - damals die größten unterirdischen Bauwerke in der Stadt - durch ihre Ausmaße und stabile Konstruktion. Alle großen Berliner Brauereien stellten ihre Kühlung im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts auf die Kältemaschine um. Die alten Keller wurden aber noch mehrere Jahrzehnte für die Lagerung von Bier benutzt. Inzwischen dient keiner dieser Keller mehr der Bierproduktion. Sofern sie nicht bereits längst abgerissen wurden, stehen sie zum überwiegenden Teil leer. Nur in einigen wenigen Fällen konnte eine dauerhafte Nachnutzung gefunden werden.

2.1 Entwicklung der Berliner Brauereien bis 1914

2.1.1 Lagerkeller

2.1.2 Eishäuser

2.1.2 Niederlagen

2.1.3 Kühlmaschine

2.2 Entwicklung ab 1914

2.3 Außenstellen der Berliner Brauereien

3. Natur-Eiswerke

Die Natur-Eiswerke werden im dritten Kapitel vorgestellt. Im 19. Jahrhundert wuchs die Berliner Bevölkerung durch die Industrialisierung stark an. Bei der Versorgung mit Lebensmitteln ergaben sich im Sommer Probleme, da die Entfernung zwischen den Erzeugern und den Verbrauchern zunahm. Dadurch entstand ab der Mitte des 19. Jahrhunderts die Berliner Natureisindustrie.

Die Eisbildung auf den Gewässern war selbstverständlich von der Witterung im Winter abhängig. Nach warmen Wintern reichte das Eis mehrfach nicht aus, um den Bedarf zu decken, und so wurde es unumgänglich, Eis zu importieren, wie auch zum Beispiel 1894. Einer der größten Eisexporteure war Norwegen.

Durch die Eiswerke war die Nutzung des Eises im privaten Haushalt auch in der Stadt möglich, ohne einen eigenen Eiskeller anzulegen. Die Eisschränke, die Kühlung der Getränke sowie die Zubereitung von "Gefrorenem" waren häufig Bestandteil in der Eiskellerliteratur.

3.1 Betrieb der Eiswerke

3.2 Liste der Eiswerke

3.3 Hygienische_Bedenken

3.4 Eisimport

3.5 Künstliche Natureiserzeugung

3.6 Eisschrank

3.7 Gefrorenes (Speiseeis)

3.8 Eisraum in einem bestehendem Gebäude

4. Eisfabriken

Das vierte Kapitel beschreibt die industrielle Herstellung von Kunsteis. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Berlin die ersten Kunsteisfabriken gegründet, die Stangeneis produzierten und es an kleine Gewerbebetriebe und die Bevölkerung verkauften. Erst ab den 1960er Jahren setzte sich auch auf diesem Gebiete der Kühlschrank durch. Damit endete die Ära der Eisindustrie.

4.1 Eisfabrikation

4.2 Eissorten

4.3 Berliner Eisfabriken

4.3.1 Gesellschaft für Markt und Kühlhallen

4.3.2 Norddeutsche Eiswerke

4.3.3 Eisfabrik Mudrack

4.3.4 Eisfabrik des städtischen Elektrizitätswerkes Steglitz

4.4 Das Ende

5. Lagerkeller ohne Eis

Im fünften Kapitel werden die unterirdische Lagerkeller behandelt, die keine zusätzliche Kühlung durch Eis besaßen. Die Temperatur dieser Keller und des Erdbodens entspricht der durchschnittlichen Jahresmitteltemperatur und beträgt in Deutschland 8 °C bis 10 °C. Sie wurden zur Lagerung empfindlicher Lebensmittel, wie beispielsweise für Obst und Gemüse, genutzt. Daneben gab es auch spezielle Keller für brennbare Flüssigkeiten.

5.1 Konstruktion der Keller

5.2 Petroleumkeller

5.3 Weinanbau in Brandenburg

5.3.1 Schlieben

5.3.2 Baruth (Mark)

6. Bibliographie

Das sechste Kapitel befasst sich mit der Bibliografie der Kühlung aus den letzten 300 Jahren. Bereits 1712 erschien das Büchlein „Eigentliche und gründliche Nachricht von denen Eiß-Gruben“, das eine der ersten Beschreibungen einer Eisgrube enthält. Spezielle Fachbücher über Eiskeller sind erst mehrere Jahrzehnte später ab 1848 erschienen. Am Ende des 19. Jahrhunderts erschienen die ersten Fachzeitschriften über Kühlung. Nach dem Erstem Weltkrieg versiegte das Interesse an Fachliteratur über Eiskeller und stieg erst am Ende der 1980er-Jahre, nun unter den Aspekten des Denkmalschutzes und des Tourismus. Zahlreiche Artikel in den Schriften von Heimatvereinen oder auch in Veröffentlichungen der Denkmalbehörden von Berlin und Brandenburg berichten über die Geschichte der Eiskeller.

6. Bibliographie


7. Besichtigungen

Einige Bauwerke können besichtigt werden. Teilweise ist dies aber nur nach Voranmeldung und nur zu besonderen Anlässen möglich, zum Beispiel zum Tag des offenen Denkmals, der immer im September stattfindet.

7. Besichtigungen

Anlage 1: Literaturliste

Die Literaturliste umfasst bisher über 1500 Fundstellen.

Anl. 1: Literaturliste

Anlage 2: Objektliste

In der Objektliste sind zahlreiche Eiskeller in Berlin und Brandenburg aufgelistet. Viele Bauwerke hiervon sind bereits seit Jahrzehnten abgerissen und nur noch in der Fachliteratur dokumentiert. Einzelne Eiskeller aus anderen Bundesländer sind hier auch aufgeführt.

Anl. 2-1: Übersichtskarte

Anl. 2-2: Eiskeller und Eishäuser in Berlin

Anl. 2-3: Brauereigebäude in Berlin

Anl. 2-4: Eisfabriken und Eiswerke in Berlin

Anl. 2-5: Bundesland Brandenburg

Anl. 2-6: andere Bundesländer

Anlage 3: Abbildungsnachweis


Anl. 3: Abbildungsnachweis

8. Anhang


8.1 Externe Webseiten

8.2 Änderungsübersicht

8.4 Eiskeller-Brandenburg.de als Pdf-Datei

9. Impressum


9.1 Impressum

9.2 Haftungsaussschluss

9.3 Datenschutz

9.3 Banner

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(Stand 03.01.14)