Eiskeller, Eiswerke und Eisfabriken in Berlin und Brandenburg





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(15 Mbyte). Auflage 3, Stand: August 2014.

Aus dem Inhalt:


Kapitel 1: Eiskeller und Eishäuser - Seiten 4–13

Die Lagerung von Eis zu Kühlzwecken war in Deutschland bis zum frühen 19. Jahrhundert ein Privileg des Adels und der wohlhabenden Grundbesitzer. Später entwickelte man Zweckbauten für die Nahrungs­industrie, die von kleinen Gewerbebetrieben wie Fleischer oder Gastronomen genutzt wurden. Es gab verschiedene Bauarten: vom unterirdischen Eiskeller bis zum hölzernen Eishaus. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden kaum noch neue Eiskeller errichtet.


Kapitel 2: Brauereikeller - Seiten 14–23

Noch heute beeindrucken die gewaltigen Gär- und Lagerkeller der Brauereien, damals die größten unterirdischen Bauwerke in der Stadt, durch ihre Ausmaße und stabile Konstruktion. Alle großen Berliner Brauereien stellten ihre Kühlung im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts auf Kältemaschinen um. Die alten Keller wurden jahrzehntelang für die Lagerung von Bier genutzt.


Kapitel 3: Natureiswerke und Nutzung des Eises im Haushalt - Seiten 24–33

Im 19. Jahrhundert wuchs die Berliner Bevölkerung durch die Industrialisierung stark an. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden die Berliner Natureiswerke, um die Bevölkerung und die Gewerbebetriebe mit Eis zu versorgen. Das Eis wurde täglich vom Eismann ausgeliefert und in isolierten Eisschränken aufbewahrt. Nach warmen Wintern reichte das Eis mehrfach nicht aus, um den Bedarf zu decken, und so wurde es unumgänglich, Eis aus den Gebirgen oder dem Ausland zu importieren. Zur Herstellung von Speiseeis und Sorbet gab es schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts handbetriebene Eismaschinen, die mit einer salzhaltigen Kältemischung betrieben wurden.


Kapitel 4: Eisfabriken - Seiten 34–41

Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Berlin die ersten Kunsteisfabriken gegründet, die Stangeneis produzierten. Das Kunsteis war hygienisch unbedenklich und ersetzte in den Jahren bis 1920 das Natureis fast vollständig. Erst ab den 1960er Jahren setzte sich auf diesem Gebiet der Kühlschrank durch. Damit endete die Ära der Eisindustrie.


Kapitel 5: Lagerkeller - Seiten 42–45

Neben den Eiskellern gab es unterirdische Lagerkeller, die keine zusätzliche Kühlung durch Eis besaßen. Die Temperatur dieser Keller entspricht der durchschnittlichen Jahresmitteltemperatur und beträgt in Deutschland 8 bis 10 °C. Sie wurden zur Lagerung von empfindlichen Lebensmitteln genutzt, wie beispielsweise von Obst, Gemüse oder brennbaren Flüssigkeiten.


Kapitel 6: Bibliografie - Seiten 46–47

Die Bibliografie umfasst Literatur aus den letzten 300 Jahren. Zunächst waren es Gewerbezeitschriften und Lexika, die sich mit diesem Thema befassten. Spezielle Fachbücher über Eiskeller sind erst ab den 1830er Jahren gedruckt worden. Am Ende des 19. Jahrhunderts erschienen die ersten Kältetechnik-Fachzeitschriften.


Kapitel 7: Bildergalerie Berlin und Brandenburg - Seiten 47–58

Zahlreiche Eiskeller in Berlin und Brandenburg sind noch vorhanden. Viele von ihnen sind leider einsturz­gefährdet oder dem Vandalismus schutzlos ausgeliefert. Nur einige Bauwerke wurden restauriert und können besichtigt werden.


Anlage 1: Literaturliste - Seiten 59–148

Anlage 2: Objektliste - Seiten 149–221

Anlage 3: Abbildungsnachweis - Seiten 222–224

Haben Sie Informationen, Bilder oder Pläne zu den bereits vorgestellten Bauwerken?
Kennen Sie weitere Eiskeller in Berlin und Brandenburg?

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(Stand 23.08.14)